Zwischen US-Cloud und EU-Recht: Der Weg zur Digitalen Souveränität
Shownotes
Haben wir in der Cloud noch Kontrolle über unsere eigenen Daten? Während US-Hyperscaler den Weltmarkt dominieren, wächst der Druck auf europäische Unternehmen. Steigende Preise und der mögliche „Vendor Lock-in“ sind dabei nur die Spitze des Eisbergs.
In dieser Folge diskutiert Wolfgang Schoch mit Hans-Peter Zorn und Sören König das Digital Sovereignty Framework der EU und beleuchtet das Spannungsfeld zwischen der DSGVO und dem US Cloud Act. Sie sprechen darüber, warum geopolitische Risiken und Sanktionslisten plötzlich jeden CTO betreffen können und warum „Souveräne KI“ mehr ist als nur ein Schlagwort gegen OpenAI und Gemini ist.
Die Drei besprechen, warum Europa bei der KI-Entwicklung auf eigene Stärken setzen muss und warum eine Service-Inventur jetzt Pflicht ist. Gleichzeitig zeigen sie alternative Tech-Lösungen auf.
Link zum Test von SUSE: https://www.suse.com/de-de/cloud-sovereignty-framework-assessment/ Link zum EU Framework: https://commission.europa.eu/document/download/09579818-64a6-4dd5-9577-446ab6219113_en
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Wolfgang: Willkommen bei Digital Future, dem Podcast über Technologie,
Wolfgang: Zusammenarbeit und Unternehmenskultur.
Wolfgang: Ich bin Wolfgang Schoch, Software Engineer bei Inovex und ich bewege mich seit
Wolfgang: vielen Jahren durch die IT.
Wolfgang: Als Entwickler, Suchtechnologie-Nerd, Berater und auch mal im Vertrieb.
Wolfgang: Kurz, ich kenne die Branche aus mehr als nur einer Perspektive.
Wolfgang: In diesem Podcast spreche ich mit Kolleginnen und Kollegen aus unterschiedlichsten Bereichen.
Wolfgang: Menschen, die täglich an realen Problemen arbeiten. Technisch,
Wolfgang: organisatorisch und kulturell.
Wolfgang: Gemeinsam schauen wir hinter die Kulissen. Wie arbeiten wir eigentlich?
Wolfgang: Was funktioniert gut und was nicht? Und was bedeutet moderne Technologie in
Wolfgang: unserem Alltag wirklich?
Wolfgang: In dieser Folge spreche ich mit meinen Kollegen Sören König und Hans-Peter Zorn
Wolfgang: über digitale Souveränität.
Wolfgang: Das Thema ist ja schon einige Zeit im Gespräch und das nicht ohne Grund.
Wolfgang: Wir unterhalten uns darüber, was digitale Souveränität eigentlich ist und welche
Wolfgang: Bedeutung das für Unternehmen hat.
Wolfgang: Los geht's, viel Spaß beim Zuhören. Ja, hallo, herzlich willkommen bei einer neuen Folge.
Wolfgang: Und Hans-Peter, du bist ja schon wieder zu Gast, freut mich sehr.
Wolfgang: Aber heute ist noch jemand dabei. Und bevor wir mit unserem,
Wolfgang: ja, wie ich finde, wirklich spannenden Thema loslegen, würde ich euch beide
Wolfgang: bitten, stellt euch doch einfach mal vor.
Wolfgang: Hans-Peter, jetzt habe ich deinen Namen gerade schon genannt.
Wolfgang: Magst du vielleicht anfangen?
Hans-Peter: Genau, hallo Wolfgang, hallo Stern. Ich freue mich, wieder da zu sein.
Hans-Peter: Genau, ich bin Hans-Peter, ich bin seit zwölf Jahren bei InnoVex,
Hans-Peter: habe mit der Grund in Informatik und Computerlinguistik, die Kombination hat
Hans-Peter: man damals schon KI genannt,
Hans-Peter: war aber was völlig anderes als heute.
Hans-Peter: Und bei InnoVex bin ich Teamlead, ja,
Hans-Peter: Und kümmere mich auch so ein bisschen um die Technologiestrategie zusammen mit dem Dominik Helleberg.
Wolfgang: Und du sprichst darüber gerne hier im Podcast. Neulich haben wir uns darüber
Wolfgang: unterhalten, wie so die Prognose für 2026 ist.
Wolfgang: Und heute freue ich mich, dass du schon wieder da bist, Hans-Peter.
Wolfgang: Aber du hast gerade noch einen anderen Namen genannt. Wir haben hier auch noch den Sören bei uns.
Wolfgang: Und Sören, magst du dich auch mal ganz kurz vorstellen, wer bist du,
Wolfgang: wie lang bist du bei uns und was machst du so den lieben langen Tag,
Wolfgang: wenn du nicht hier gerade im Podcast dabei bist?
Sören: Ja, klar. Danke. Also ich bin noch nicht so lange dabei wie der Hans-Peter.
Sören: Ich bin erst seit zwei Jahren bei InnoVex als Cloud-Plattform-Engineer und wurde
Sören: kürzlich gefragt, ob ich mich
Sören: mit dem Thema souveräne Cloud oder digitale Souveränität befassen möchte.
Sören: Und ich dachte, das ist auf jeden Fall sehr spannend. Und...
Sören: Das Ziel davon soll sein, uns als InnoVix zu diesem Thema zu positionieren.
Sören: Es ist ja halt sehr publik gerade und auch schon länger wichtig und habe mich
Sören: dem Ganzen mal angenommen. Also deswegen bin ich heute hier.
Wolfgang: Ja, und ich freue mich, dass ich jetzt zwei solche Experten hier virtuell vor mir habe.
Wolfgang: Denn das Thema digitale Souveränität, das finde ich wichtig.
Wolfgang: Und ich glaube, irgendwie so das ganze Internet findet das Thema auch wichtig.
Wolfgang: Denn wenn man mal bei Google oder bei der Suchmaschine seiner Wahl digitale
Wolfgang: Souveränität eintippt,
Wolfgang: dann gibt es da sehr, sehr viele Suchtreffer und ich habe mich mit dem Thema
Wolfgang: in der Vergangenheit auch beschäftigt und ich habe für mich so herausgefunden,
Wolfgang: es ist halt irgendwie auch so ein Trendthema, für das es sehr,
Wolfgang: sehr viele Interpretationen gibt.
Wolfgang: Das bedeutet, wenn ich mich jetzt mit zehn Personen darüber unterhalte und frage,
Wolfgang: hey, was ist denn digitale Souveränität,
Wolfgang: dann bekomme ich wahrscheinlich mindestens zehn verschiedene Antworten,
Wolfgang: sicherlich mit einer gewissen Deckungsgleichheit in einigen oder vielleicht
Wolfgang: auch in vielen Bereichen.
Wolfgang: Aber an den Rändern wird es ganz schön ausfranzen.
Wolfgang: Und ich glaube, wir sollten vielleicht erstmal darüber sprechen,
Wolfgang: was wir eigentlich unter digitaler Souveränität verstehen, damit auch klar ist,
Wolfgang: um was es hier jetzt in diesem Podcast-Gespräch eigentlich geht.
Wolfgang: Und ich freue mich ja, dass ich jetzt Sören mit dir auch einen richtigen Experten
Wolfgang: für das Thema vor mir habe.
Wolfgang: Deswegen mache ich es mir natürlich jetzt erstmal einfach und frage dich,
Wolfgang: Sören, was ist denn für dich eigentlich digitale Souveränität?
Sören: Ja, auf diese Vielfalt an Definition bin ich halt auch gestoßen,
Sören: als ich meine Recherche zu dem Thema angefangen habe.
Sören: Und das scheint es schon eine ganze Weile zu geben. Und eigentlich ist es seit
Sören: letztem Herbst ganz einfach geworden,
Sören: weil die EU-Kommission hat das Digital Soberanity Framework herausgegeben.
Sören: Das ist ein Framework, also ein Rahmenwerk für Ausschreibungen eigentlich,
Sören: was nach verschiedenen Dimensionen, verschiedenen Kriterien Souveränität objektiv bewerten soll.
Sören: Und da sind halt so Aspekte drin, wie bin ich in der Lage.
Sören: Meine digitale Infrastruktur zu betreiben, wenn es halt Ausfälle gibt,
Sören: sind die Kompetenzen vorhanden,
Sören: sind dort Gelder von EU-Unternehmen, also für EU-Unternehmen investiert oder
Sören: nicht, bis hin zu Umweltschutzaspekten.
Sören: Das ist hilfreich, weil das diese ganze Debatte eigentlich abkürzen sollte und
Sören: dann zielführender ist, was man im Einzelnen tun kann oder was Unternehmen tun
Sören: können, um bessere Souveränität zu erreichen.
Sören: Also eigentlich viele, da sind halt Acht-Dimensionen genannt,
Sören: wichtige Aspekte sind halt solche Geschichten wie, also der typische Datenschutz,
Sören: sind meine Daten vor unbefugtem Zugriff geschützt?
Sören: Also gibt es keine unautilisierten Parteien, die darauf Zugriff haben,
Sören: kann ich meine Daten verschlüsselt übertragen und speichern.
Sören: Sind meine Daten und Services verfügbar, also kann mir nicht irgendjemand sozusagen
Sören: meinen Service abklemmen und dann habe ich keinen Zugriff mehr drauf.
Sören: Oder kann ich meine Daten portieren von einem Cloud-Anbieter zum anderen zum Beispiel?
Sören: Also sind die Datenformate und die Dienste nach offenen Standards?
Sören: Also ist da viel auf Open Source gebaut oder ist das alles proprietär?
Sören: Und da liegt es dem der EU-Rechtsprechung.
Sören: Das wäre halt noch wichtig, weil das muss man unterscheiden.
Sören: Es ist total möglich, Dienste und Daten in EU-Data-Center zu hosten und trotzdem
Sören: ausländischen Rechtsprechungen zu unterliegen.
Sören: Also wenn diese Aspekte so abgedeckt sind, würde ich sagen, man ist schon ganz
Sören: gut aufgestellt, was die eigene digitale Souveränität angeht.
Sören: Und es muss ja auch nicht so sein, dass alle davon, alle Aspekte davon hundertprozentig erfüllt sind.
Sören: Das soll auf keinen Fall Isolation bedeuten, sondern einfach die Wahlfreiheit.
Sören: Also, dass ich mich als Privatperson oder Unternehmen entscheiden kann,
Sören: ich möchte jetzt zum anderen Anbieter für was auch immer, also ein digitaler Service wechseln.
Sören: Das würde für mich passen als Definition.
Wolfgang: Ja, ich glaube, wir müssen auch ein bisschen unterscheiden zwischen so digitaler
Wolfgang: Souveränität im Privatbereich.
Wolfgang: Da gab es dieses Jahr und auch im letzten Jahr auch sehr, sehr viel.
Wolfgang: Ich glaube, dieses oder letztes Jahr wurde auch der Digital Independence Day
Wolfgang: ins Leben gerufen. Ich glaube, es war so ein Umfeld vom Chaos Communication Club.
Wolfgang: Das heißt, das ist eine Initiative, die Privatpersonen dabei unterstützt,
Wolfgang: digital souveräner zu werden.
Wolfgang: Und das sind so Klassiker wie beispielsweise von amerikanischen E-Mail-Diensten
Wolfgang: auf europäische Alternativen zu wechseln oder von sonstigen Messenger-Apps wie
Wolfgang: WhatsApp beispielsweise auf andere Alternativen zu wechseln.
Wolfgang: Das ist so der eine Bereich.
Wolfgang: Ich glaube, das ist natürlich für viele Personen und vor allem Privatpersonen ziemlich relevant.
Wolfgang: Aber wir konzentrieren uns heute ja auf den Unternehmensbereich.
Wolfgang: Und da hast du gerade schon so ein paar Sachen gesagt zu hören,
Wolfgang: wie beispielsweise so eine Art Wahlfreiheit für Services.
Wolfgang: Ich glaube, da müssen wir vielleicht nochmal ein bisschen tiefer rein,
Wolfgang: um auch wirklich zu verstehen, was versteckt sich denn dahinter.
Wolfgang: Denn so wie ich das sehe, ist es ja so, die meisten Unternehmen haben ja nicht
Wolfgang: irgendwo einen Server gemietet beim Hoster um die Ecke und da läuft dann irgendwie
Wolfgang: der Tomcat und da läuft dann irgendwie der Online-Shop als Applikation drin.
Wolfgang: Und wenn der Hoster jetzt irgendwie nicht mehr passt, dann wechsle ich zu einem
Wolfgang: anderen. Das ist super easy.
Wolfgang: Sondern heute sprechen wir ja bei großen Unternehmen über gewaltige Infrastrukturen,
Wolfgang: die eben nicht beim Hoster irgendwo laufen, sondern bei spezialisierten Anbietern,
Wolfgang: bei diesen Hyperscalern wie jetzt Amazon,
Wolfgang: Google, Microsoft etc.
Wolfgang: Und die ganzen großen Hyperscaler, die man so kennt, die sind halt irgendwie alle in den USA.
Wolfgang: Wir haben in China noch, ich glaube, wie heißen die?
Wolfgang: Alibaba, glaube ich, hat noch so eine große Cloud. Aber wenn wir über die Cloud
Wolfgang: sprechen, sprechen wir immer über solche US-amerikanischen Cloud-Anbieter.
Wolfgang: Ja, da hat man natürlich dann schon so eine Abhängigkeit irgendwie zu diesen
Wolfgang: Anbietern und da gibt es schon verschiedene Dimensionen, wie ich finde,
Wolfgang: die man da vielleicht ja auch mal beleuchten könnte, um herauszufinden,
Wolfgang: wo kann denn da überhaupt ein Problem sein?
Sören: Ja, das sind die sogenannten großen drei Hyperscale, würde ich sagen.
Sören: Also wir haben unsere AWS, GCP von Google und dann Azure von Microsoft. Ja.
Sören: Und wie du gerade schon gesagt hast, die meisten Unternehmen werden wohl wahrscheinlich
Sören: nicht nur irgendwie eine virtuelle Maschine irgendwo am Laufen haben,
Sören: weil die wäre relativ einfach zu migrieren.
Sören: Was wir in Europa haben, sind tatsächlich sehr gute virtuelle Maschinen,
Sören: sehr gute Infrastruktur, was das Netzwerk angeht.
Sören: Das ist auch alles preiswert und performant.
Sören: Was sonst ein bisschen fehlt in Europa, ist tatsächlich abstraktere Services.
Sören: Also sowas wie Functions as a Service, also Lambdas, wie man sie von AWS kennt.
Sören: Tatsächlich auch andere, wie soll ich sagen, bequeme Services,
Sören: mit denen man sich seine IT-Infrastruktur zusammenstöpseln kann,
Sören: also auf die gebaut wird.
Sören: Es gibt Managed Databases und so weiter, aber darüber hinaus können europäische
Sören: Anbieter meist nicht das Produktportfolio von Amazon zum Beispiel abbieten.
Sören: Und warum diese drei Großen so groß geworden sind, sind halt,
Sören: weil sie ihre Services anbieten.
Sören: Jeder kennt sich damit aus. Es ist einfach, Engineers für diese Infrastrukturen
Sören: zu heiern bei sich im Unternehmen.
Sören: Sie sind bequem, sie sind verfügbar, man weiß, was man zu erwarten hat davon.
Sören: Und genau, es wird scheinbar gar nicht mehr so richtig in Frage gestellt,
Sören: wenn man seine digitale Infrastruktur aufbaut, ob es jetzt, wie du genannt hast,
Sören: auf der Alibaba-Cloud-Sensor oder auch bei AWS, meistens ist es halt AWS tatsächlich
Sören: oder einer der anderen beiden großen.
Sören: Und das ist auch alles erstmal gar kein Problem tatsächlich,
Sören: also es ist ja sehr effizient, die Sachen zu nutzen, die vorhanden sind,
Sören: die umfangreich sind von ihren Funktionalitäten, von ihrer Verfügbarkeit, die ja sehr gut ist.
Sören: Wenn sich allerdings das so sehr konzentriert auf nur wenige Anbieter,
Sören: können diese Anbieter natürlich auch Preise bestimmen.
Sören: Das sieht man sind halt bei den Office-Suten von Microsoft sehr gut,
Sören: die immer teurer werden.
Sören: Und die Funktionalität, die halt bequem ist, aber auch halt nicht besonders offen.
Sören: Das heißt also, natürlich sind diese Unternehmen halt daran interessiert,
Sören: ihre Nutzer auf ihren Plattformen zu halten und weniger die Portabilität der
Sören: Daten und Dienste zu ermöglichen.
Sören: Das bedeutet, es ist schon eine gewisse Abhängigkeit, die man da eingeht natürlich.
Sören: Und die je nach Ausbaustufe es immer schwieriger macht,
Sören: zu einem anderen Anbieter zu wechseln oder auch Services einzeln bei anderen
Sören: Anbietern in Anspruch zu nehmen,
Sören: wenn eben zum Beispiel der Netzwerk-Traffic, der ausgehend ist, teuer ist.
Sören: Bei den entsprechenden Anbietern, natürlich ist es technisch dann möglich,
Sören: aber es muss natürlich auch wirtschaftlich bleiben dann.
Wolfgang: Ja, es ist letztendlich ja immer so ein Preis, den man bezahlt.
Wolfgang: Also wenn ich jetzt ein großes neues Projekt habe und ich überlege mir,
Wolfgang: wo und wie betreibe ich das, dann habe ich natürlich verschiedene Optionen.
Wolfgang: Ich kann mir dann wirklich virtuelle Maschinen irgendwo mieten oder wirklich
Wolfgang: richtige Server und von null anfangen, alles selbst zu implementieren.
Wolfgang: Und dann habe ich die absolute Kontrolle drüber, aber es ist teuer,
Wolfgang: weil es einfach viel Geld kostet, viel Zeit kostet.
Wolfgang: Wenn ich mir entscheide, irgendwie zu Amazon zu gehen und es da zu betreiben,
Wolfgang: dann spare ich mitunter ja da auch ein bisschen Zeit, weil vielleicht der Betrieb
Wolfgang: einfacher ist, weil ich fertige Services irgendwie habe,
Wolfgang: weil ich da einfach eine fertige Datenbank nutzen kann und ich muss mir keine
Wolfgang: Gedanken machen über Skalierung, über Betrieb und über die ganzen Dinge,
Wolfgang: die in der Praxis oft herausfordernd sind.
Wolfgang: Aber ich bezahle ja dann trotzdem was dafür. Und zwar gebe ich ja meine Unabhängigkeit
Wolfgang: auf und ich bezahle, weil ich mich in die Abhängigkeit reinbegebe.
Wolfgang: Und ich glaube, das muss auch nicht unbedingt schlecht sein.
Wolfgang: Wie bei so vielen Dingen ist es halt meiner Meinung nach so,
Wolfgang: wenn man es bewusst macht, dann ist es völlig in Ordnung, sich dafür zu entscheiden.
Wolfgang: Oder wie siehst du das, Hans-Peter?
Hans-Peter: Du hast mir jetzt ein bisschen die Worte aus dem Unternehmung genommen,
Hans-Peter: die ich gerade sagen wollte.
Hans-Peter: Es ist immer ein Trade-off. Also man kann nicht sagen,
Hans-Peter: also für viele ist das sicherlich eine Abwägung zwischen zwei Risiken oder Gefahren,
Hans-Peter: wenn wir jetzt rein auf der Ebene von Business bleiben. Auf der einen Seite,
Hans-Peter: Besagte Abhängigkeit, Abhängigkeit in Bezug auf, der Anbieter hat halt einen
Hans-Peter: großen Hebel, ich bin gefangen in den Lizenzen, steigende Kosten,
Hans-Peter: ich muss vielleicht Upgrades mitwaffen, die ich gar nicht will und ähnliches,
Hans-Peter: muss mich da anpassen, habe da eine Abhängigkeit.
Hans-Peter: Und die andere Seite ist halt, wenn ich mich davon befreie, was sind da die
Hans-Peter: Kosten und die Gefahren? Weil A...
Hans-Peter: Wenn ich es wirklich selbst betreibe oder eben nachbaue auf einer Infrastruktur,
Hans-Peter: die in Europa gebaut ist zum Beispiel, was tatsächlich möglich ist,
Hans-Peter: ist das ein sehr großer Aufwand initial, wie du schon gesagt hast,
Hans-Peter: aber auch im Betrieb.
Hans-Peter: Und Betrieb bedeutet auch immer Reliability und Security.
Hans-Peter: Und da ist die Frage, habe ich denn überhaupt die Leute, die mir das so hinstellen,
Hans-Peter: dass ich sage, okay, das ist jetzt eine gute Entscheidung,
Hans-Peter: dass ich mir meine hochsensiblen Daten auf meine eigene Infrastruktur warte,
Hans-Peter: Security einspiele, Monitor versus ich habe sie auf dem Hyperscaler.
Hans-Peter: Wo ein großer Club-Provider ein Riesenteam hat, was sich nur um diese Themen
Hans-Peter: kümmert und vielleicht einen ganz anderen Standard hat.
Hans-Peter: Wie gesagt, das ist eine Abwägung. Auf der anderen Seite habe ich eben diese Abhängigkeit.
Hans-Peter: Nicht nur eben auf der, das ist einerseits auf der Business-Ebene.
Hans-Peter: Ich kopple mich als Business dadurch an geopolitische Risiken,
Hans-Peter: die vielleicht irgendwo aufkommen können,
Hans-Peter: aber eben auch vom Geschäftsmodell der entsprechenden Hyperscaler.
Hans-Peter: Wobei, wenn man von dem Geschäftsmodell der Hyperscaler spricht.
Hans-Peter: Bedeutet digitale Souveränität natürlich nicht unbedingt eine Geoabhängigkeit.
Hans-Peter: Wir sagen immer eins zu eins, ja, digitale Souveränität, wir wollen von den
Hans-Peter: USA abhängig werden, weil jetzt zufällig dort alle...
Hans-Peter: Lokalisiert sind oder sich eben tummeln, aber natürlich hättest du die Abhängigkeit,
Hans-Peter: wenn du dich komplett in die Hände eines Großkonzerns legst, der in Europa säße,
Hans-Peter: wäre das in dieser Dimension jetzt gar kein Unterschied.
Hans-Peter: Also da hätte man nichts gewonnen.
Wolfgang: Ja, das ist schon ein wichtiger Punkt, dass man das auf jeden Fall betrachten
Wolfgang: soll und ich finde an der Stelle auch vor allem wichtig,
Wolfgang: dass man die Dinge bewusst entscheiden muss, weil es ist halt nicht schwarz oder weiß.
Wolfgang: Also ich meine, jetzt irgendwie zu sagen, hey, ich muss alles selbst betreiben,
Wolfgang: ja, kann man machen, wird aber wahrscheinlich in fast keinem Fall wirtschaftlich stemmbar sein.
Wolfgang: Und ich glaube, eine Welt, in der wirklich alle Akteure sagen,
Wolfgang: Kooperation über Landesgrenzen hinweg ist schlecht, wir machen das alles selbst,
Wolfgang: das ist, glaube ich, auch keine Welt, die funktioniert und erstrebenswert ist,
Wolfgang: weil ich glaube, Kooperation und vor allem auch wirtschaftliche Zusammenarbeit,
Wolfgang: Das ist auch so ein bisschen der Kit, der die Welt zusammenhält und vielleicht
Wolfgang: auch dafür sorgt, dass sich die Leute ein kleines bisschen besser verstehen,
Wolfgang: weil so eine Abhängigkeit irgendwo, so hey, ich betreibe dir die Software und
Wolfgang: du lieferst mir dafür irgendwelche Waren.
Wolfgang: Das ist ja, glaube ich, auch eine ganz gute Sache, oder?
Hans-Peter: Also ich glaube, das Wort beschreibt es ja auch ganz gut.
Hans-Peter: Es geht nicht um Autarkie, also wo man wirklich alles komplett unter seiner
Hans-Peter: Kontrolle hat, sondern um Souveränität.
Hans-Peter: Und Souveränität bedeutet, ich kann selbst entscheiden,
Hans-Peter: was ich tue. Und das kann eben auch sein, ich wechsle von einem zum anderen.
Hans-Peter: Also allein das Ruder in der Hand zu haben und nicht komplett in der Erwägigkeit
Hans-Peter: zu haben, das ist souverän.
Hans-Peter: Souverän muss nicht bedeuten, ich habe alles in meinem Keller stehen.
Wolfgang: Ja, das ist ein super wichtiger Punkt. Vielen Dank Hans-Peter.
Wolfgang: Und ich glaube, bei Souveränität ist es auch sehr wichtig, dass wir auch realistisch
Wolfgang: sowas machen können, eine Entscheidung treffen oder wechseln.
Wolfgang: Denn wir hatten ja vorhin darüber gesprochen, dass alles zu einem Preis kommt.
Wolfgang: Und wenn ich jetzt zu einem Hyperscaler gehe und es ist egal,
Wolfgang: wer das ist, ob das Google, Amazon oder irgendein anderer ist.
Wolfgang: Dann bezahle ich ja dafür, dass es da vielleicht einfach ist,
Wolfgang: irgendwie meine Dienste hochzuziehen.
Wolfgang: Und wenn dann aber der Preis von beispielsweise Amazon zu Google zu wechseln so enorm hoch ist,
Wolfgang: Dann muss aber bei mir ja auch schon ganz schön viel passieren,
Wolfgang: dass ich wechsle. Und jetzt kommt eine kleine Preiserhöhung und das machen natürlich alle Unternehmen.
Wolfgang: Und dann ist vielleicht so die Frage, ja wie hoch darf die Preiserhöhung denn sein, dass ich wechsle?
Wolfgang: Weil wenn jetzt der Anbieter sagt, er erhöht die Preise um 5%,
Wolfgang: dann ist das vielleicht für ein großes Unternehmen schon echt richtig viel Asche.
Wolfgang: Aber wenn ich dann jetzt vielleicht zu meinem Team frage und sage,
Wolfgang: hey Leute, was kostet es denn, wenn wir mit unserem kompletten Zeug jetzt umziehen
Wolfgang: zu einem anderen Anbieter und das Team sagt mir, ja, das kostet uns schon ein paar Millionen Euro,
Wolfgang: weil das einfach super viel Arbeit ist und der andere Anbieter vielleicht andere Schnittstellen hat.
Wolfgang: Wir müssen jetzt Code neu schreiben. Wir müssen komplizierte Prozeduren durchführen.
Wolfgang: Wir müssen sicher sein, dass das Business weiterläuft. Das ist so ein Fünf-Jahres-Projekt.
Wolfgang: Dann werde ich wahrscheinlich so als Geschäftsführer sagen, ah,
Wolfgang: okay, dann zahle ich halt die fünf Prozent mehr. Dann läuft es ja einfach weiter.
Wolfgang: Also ich glaube, das spricht natürlich dann schon auch gegen so eine Souveränität.
Wolfgang: Und was wir zum Anfang auch schon mal hatten, das eine oder andere Mal,
Wolfgang: wenn ich jetzt wirklich ein großes System laufen habe bei einem dieser großen
Wolfgang: Hyperscaler und ich jetzt sage, ich möchte beispielsweise nach Europa wechseln,
Wolfgang: vielleicht aus rechtlichen Gründen,
Wolfgang: wegen der DSGVO, wegen dem Datenschutz oder so ein Beispiel,
Wolfgang: das ich super gern bringe im Kontext von digitaler Souveränität,
Wolfgang: ist ja die schöne Geschichte von diesem Chefankläger des internationalen Strafgerichtshofs
Wolfgang: oder nur Gerichtshof, da bin ich mir gar nicht sicher.
Wolfgang: Da gab es ja letztes Jahr die Episode, dass ein internationaler Haftbefehl gegen
Wolfgang: den Benjamin Netanyahu und, glaube ich, seinen Verteidigungsminister,
Wolfgang: ich glaube, das ist der Herr Katz, ausgestellt wurde.
Wolfgang: Und ich bin ehrlich, ich habe keine
Wolfgang: Ahnung, ob das rechtlich und politisch gerechtfertigt war oder nicht.
Wolfgang: Weiß ich nicht. Aber spannend finde ich, dass dann so die amerikanische Regierung
Wolfgang: gesagt hat, nee, wir finden das nicht und das dürfen die auf jeden Fall sagen.
Wolfgang: Man darf immer eine Meinung haben.
Wolfgang: Aber da haben sie gesagt, wir finden das aber so komplex,
Wolfgang: schlecht, dass dieser Strafbefehl oder dieser Haftbefehl ausgestellt wurde,
Wolfgang: wir nehmen jetzt diesen Menschen, diesen Ankläger und packen den auf so eine Sanktionsliste.
Wolfgang: Und das Coole an so einer Sanktionsliste ist, die hat nämlich richtig viel Power,
Wolfgang: denn wenn du auf der Liste stehst, es gibt verschiedene Sanktionslisten,
Wolfgang: ich habe mit sowas mal beruflich gearbeitet vor einigen Jahren.
Wolfgang: Dann ist es so, dass beispielsweise amerikanische Unternehmen kein Geschäft
Wolfgang: mehr mit dir machen dürfen.
Wolfgang: Und wenn wir jetzt so überlegen, amerikanische Unternehmen, da gibt es ja viele,
Wolfgang: zum Beispiel Mastercard oder Fluglinien oder Microsoft.
Wolfgang: Oh, was hat denn Microsoft Office, E-Mail-Accounts und dem armen Typ,
Wolfgang: dem wurden dann quasi alle Kreditkarten weggenommen oder halt ungültig gemacht.
Wolfgang: Der kann letztendlich international im Prinzip nicht mehr reisen,
Wolfgang: weil natürlich viel über US-amerikanische Unternehmen läuft.
Wolfgang: Der hat seinen Zugriff zu seinen E-Mails verloren und so weiter.
Wolfgang: Und da merkt man dann schon, ich weiß nicht, wie groß die Gefahr für sowas ist,
Wolfgang: wenn man jetzt einfach nur einen Online-Shop für Fahrerzubehör betreibt und
Wolfgang: der bei Amazon gehostet ist.
Wolfgang: Aber vielleicht passiert ja trotzdem was, weil irgendwie es eine politische Verschiebung gibt.
Wolfgang: Und das muss jetzt nicht mal die USA sein, das kann ja auch China sein oder
Wolfgang: jedes andere Land, was vielleicht außerhalb der Europäischen Union ist.
Wolfgang: Und dann hast du halt ein großes Problem, weil dann dein Business auf einmal
Wolfgang: von heute auf morgen weg ist.
Wolfgang: Und ich glaube, da finde ich so digitale Souveränität auch ganz cool,
Wolfgang: dass ich mich entscheiden kann, hey, ich habe vielleicht irgendwie ein Business,
Wolfgang: ist, was politisch brisant ist.
Wolfgang: Ich setze mich für irgend so etwas Verrücktes ein wie Menschenrechte oder so,
Wolfgang: keine Ahnung, was man vielleicht nicht überall gut findet.
Wolfgang: Und deswegen hoste ich mein Kram lieber in der EU, weil das dann vielleicht
Wolfgang: politisch einfacher ist, als es in irgendeinem anderen autoritären Land ist.
Sören: Ja, absolut. Was du gerade angesprochen hast mit dem Abklemmen des Microsoft-Accounts,
Sören: wäre halt ein klassisches Verfügbarkeitsproblem.
Sören: Die Daten können ja noch da sein und vielleicht sogar verschlüsselt, wer weiß.
Sören: Aber wenn ich nicht mehr darauf zugreifen kann als jetzt Kunde oder als Unternehmen,
Sören: dann hilft mir das ja auch relativ wenig in dem Fall.
Sören: Also da hat man schon gesehen, wie weit diese politische Einflussnahme tatsächlich
Sören: wirkt bis über Unternehmen hinweg.
Sören: Und es ist ja leider halt so, dass auch die US-Hyperscaler sind ja Unternehmen
Sören: unter US-Gesetzgebung und sie müssen halt kooperieren natürlich.
Sören: Das bedeutet auch, wenn ich meine Daten, meine Services in den EU-Regionen dieser
Sören: Hyperscaler laufen habe,
Sören: hat die US-Regierung trotzdem komplette Verfügung darüber.
Sören: Und man muss natürlich auch sagen, was du vorher angesprochen hast,
Sören: dass es nicht darum geht, sich komplett abzuschotten, sich komplett zu isolieren.
Sören: Und nicht alle Daten und Dienste sind ja auch gleich kritisch.
Sören: Also wenn ich halt, weiß ich nicht, einen Webshop für Hundespielzeug habe,
Sören: ist das vielleicht nicht ganz so kritisch, wie wenn ich eine große Krankenversicherung bin,
Sören: und meine Patientendaten, also tatsächlich sehr, sehr kritische,
Sören: persönliche Informationen irgendwo sich erspeichern will,
Sören: sollte das halt auf jeden Fall so verschlüsselt sein, dass auch der Hoster,
Sören: der Anbieter der Cloud-Services nicht drauf zugreifen kann, egal was er tut.
Sören: Das würde ich wichtig finden, genau.
Wolfgang: Ja, ich finde das wirklich spannend und vielleicht können wir mal drüber sprechen,
Wolfgang: was so reale Risiken für Unternehmen sind, denn ich glaube, wie gesagt,
Wolfgang: die meisten Unternehmen müssen jetzt nicht irgendwie Angst haben,
Wolfgang: dass sie direkt jetzt auf einer Sanktionsliste landen und deswegen halt ihr
Wolfgang: ganzes Business weg ist auf einmal, weil beispielsweise Amazon oder Google keine
Wolfgang: Geschäfte mehr mit ihnen machen dürfen.
Wolfgang: Die Geschichte mit diesem Ankläger, das war natürlich schon eine relativ spezielle
Wolfgang: Geschichte und es war auch politisch natürlich sicherlich auch nochmal eine
Wolfgang: ganz spezielle Situation.
Wolfgang: Aber was sind denn so reale Risiken oder vielleicht anders gefragt,
Wolfgang: wenn ich jetzt ein Unternehmen habe und das Thema digitale Souveränität würde an mich herangetragen.
Wolfgang: Du hast ja vorhin auch schon was aus diesem Framework vorgelesen,
Wolfgang: aber kannst du vielleicht, Sören,
Wolfgang: so ein paar greifbare Risiken nennen,
Wolfgang: die ich vielleicht mal so gegenhalten kann gegen mein Unternehmen,
Wolfgang: um festzustellen, okay, da müsste ich vielleicht mal ein bisschen tiefer reingehen,
Wolfgang: und mir vielleicht mal Gedanken machen, ob es hier irgendwie eine Gefahr gibt für mich.
Sören: Also der Grundkonflikt ist ja immer noch die Datenschutz-Grundverordnung.
Sören: Gegen den US-Cloud-Act in dem Fall und bei Verstößen gegen eben diese Datenschutz-Grundverordnung
Sören: kann es halt empfindliche Strafen haben.
Sören: Es gibt halt Bußgeld und ab einem gewissen Punkt ist es auch ein Strafmaß.
Sören: Das wäre halt eine dieser Geschichten.
Sören: Ich glaube, das haben nicht so viele Unternehmen auf dem Schirm tatsächlich,
Sören: dass da bestimmte rechtliche Grauzonen, ich will da jetzt auch nicht zu tief
Sören: reingehen, herrschen. Also das könnte man beleuchten.
Sören: Oder ganz einfach von der betrieblichen operativen Kontinuität.
Sören: Also dass File Services ausfallen, das kann ja auch technische Gründe haben,
Sören: wie eine US-Region von AWS, kann ich dann trotzdem noch mein Core-Business betreiben.
Sören: Also wir haben, glaube ich, auch gesehen, Ende letzten Jahres ist eine Region von AWS ausgefallen,
Sören: und bestimmte Unternehmen, obwohl sie dort in dieser Region gar nicht hosten,
Sören: konnten zum Beispiel ihre Kubernetes-Cluster nicht mehr skalieren oder nicht
Sören: mehr aussteuern, weil wahrscheinlich die Control-Plane von Kubernetes-Abhängigkeiten
Sören: in diese US-Region hatte. Ja, super.
Sören: Das wären zwei Punkte, die mir sofort einfallen würden, auf die man schauen
Sören: kann, wenn, einfach nur als Gedankenspiel, wenn bestimmte Dienste jetzt nicht
Sören: verfügbar wären für eine Stunde, einen Tag, wie würde es aussehen operativ?
Sören: Könnte ich trotzdem noch sozusagen meinen Service, meinen Webshop,
Sören: was auch immer betreiben oder nicht?
Wolfgang: Das ist spannend, aber das würde letztendlich nicht nur bedeuten,
Wolfgang: dass ich das betrachten muss im Kontext von dieser Anbieter ist vielleicht in
Wolfgang: irgendeinem fremden Land mit einer anderen Gesetzgebung,
Wolfgang: sowas würde theoretisch ja auch auf Anbieter in Europa zutreffen oder in Deutschland auch, oder?
Wolfgang: Also wenn ich da jetzt einen Anbieter habe und der bietet mir so die ganzen
Wolfgang: Dienstleistungen an, sodass ich nur irgendwie, keine Ahnung, was customizen muss.
Wolfgang: Zum Beispiel, es gibt ja so Anbieter für Online-Shops, wo ich mich nicht um
Wolfgang: die Technik kümmere, sondern ich mache hier ein paar Texte rein und ein Tiedelbild
Wolfgang: und bringe eine Excel-Tabelle mit meinen ganzen Artikeln und schwuppdiwupp ist
Wolfgang: der Online-Shop fertig und darauf basiert es mein ganzes Business.
Wolfgang: Das wäre dann auch wahrscheinlich ein Problem, oder?
Sören: Ja klar, also dieses ganze Gedankenspiel und dann hoffentlich auch die architekturiellen
Sören: Änderungen, die man vielleicht vornimmt oder die operativen Runbooks,
Sören: die man dann erstellt, helfen ja natürlich auch bei der operativen Resilienz, sage ich mal,
Sören: dass falls Desaster eintreffen, man sich schnell wieder aufstellen kann und
Sören: das ist, denke ich, eine gute Überlegung, die man anstreben kann.
Hans-Peter: Also vielleicht kann ich dir da auch nochmal eine Frage stellen,
Hans-Peter: weil es auch nicht primär meine Domäne ist.
Hans-Peter: Es geht ja darum, unabhängig zu sein für den Fall der Fälle,
Hans-Peter: auch politisch oder aus anderen Gründen irgendwas passiert, technisch.
Hans-Peter: Oder es kann ja auch passieren, dass du, wenn du eine Abhängigkeit zu einem.
Hans-Peter: Zu einer Gegenpartei hast, geschäftlich und du rechtlich oder aus sonstigen
Hans-Peter: Gründen dann irgendwie Probleme bekommst und die Gegenpartei will einfach keine
Hans-Peter: Geschäfte mehr mit dir tun.
Hans-Peter: Das kann ja passieren, wir haben ja Vertragsfreiheit in Europa.
Hans-Peter: Aber um das zu umgehen und auch um mehr Hiebel zu haben mit Verhandlungen,
Hans-Peter: zum Beispiel über Preise,
Hans-Peter: war ja lange Zeit das Thema, wir haben eine Multi-Cloud-Strategie sehr präsent.
Hans-Peter: Das war vor ein paar Jahren sehr, sehr wichtig.
Hans-Peter: Das wollten immer viele machen und haben dann gemerkt, es ist nicht so einfach.
Hans-Peter: Es gab auch viele Versprechungen, wir abstrahieren das alles weg.
Hans-Peter: So ein bisschen der ganz daive Blick. Ja, wir haben so Terraform und da mache
Hans-Peter: ich das einmal oder mache ich das erst und dann ist es genauso auf Azure.
Hans-Peter: Das ist halt nicht wirklich so. Der Offer war doch höher, als viele sich das
Hans-Peter: vorgestellt haben und ich sehe das gar nicht mehr so häufig,
Hans-Peter: dass das wirklich ein Ziel ist in der Form.
Hans-Peter: Also es wird strategisch gemacht bestimmte Dienste mache ich hier bestimmte
Hans-Peter: Dienste mache ich da weil vielleicht einfach die Services da auch besser sind, aber so ich will.
Hans-Peter: Souverän sein im Sinne von ich habe mir alles so bei Backups dass ich von A
Hans-Peter: nach B switchen kann das ist ja gar nicht praktikabel oder wie ist da der Stand,
Hans-Peter: also wird das besser, wird das schlechter diese Art von Souveränität aktuell
Hans-Peter: technologisch, wo stehen wir denn da.
Sören: Die Grundidee von dieser Multi-Cloud-Strategie war ja, wie du erwähnt hast,
Sören: dass man alles weg abstrahiert und mit dem selben Terraform-Modul,
Sören: sag ich mal, jetzt entweder auf Cloud-Hoster A oder B oder C deployen kann und
Sören: alles ganz genauso funktioniert,
Sören: wie es bei dem Cloud-Provider A funktioniert hat.
Sören: Das ist halt nett, sich das zu überlegen,
Sören: hat sich aber doch als komplexer herausgestellt als gedacht am Anfang.
Sören: Vor allem, weil die meisten Unternehmen, glaube ich, noch nicht mal sich Gedanken
Sören: gemacht haben über Multiregion.
Sören: Das heißt, über zwei verschiedene geografische Regionen hinweg und Multicloud
Sören: ist dann halt nochmal eine Schicht komplexer.
Sören: Ich glaube, es ist ein bisschen wieder außer Mode geraten, weil vor allem man
Sören: auch gesehen hat, warum ist man denn bei dem oder dem anderen Cloud-Provider?
Sören: Das liegt ja vorrangig daran, dass jeder Cloud-Provider seine typischen Alleinstellungsmerkmale,
Sören: seine Features hat, die es nirgendwo anders gibt.
Sören: Und dadurch hat sich wahrscheinlich dieser andere Weg, dass man sich so ein
Sören: bisschen die Rosinen rauspickt und zum Beispiel von GCP die KI und Daten-Cyphers nimmt,
Sören: von AWS die scheinbar unendliche Skalierbarkeit und ist eher von dieser,
Sören: wie soll ich sagen, undifferenzierten Multicloud-Strategie wieder ein bisschen abgekommen.
Sören: Also ich habe noch nicht beobachtet, dass das irgendwo gut umgesetzt war.
Hans-Peter: Was schade ist, weil das wäre ja quasi so eine Grundvoraussetzung für auch eine
Hans-Peter: Souveränität von den großen Cloud-Providern, wenn man allein diese Sache schon
Hans-Peter: mal angegangen oder gelöst hätte.
Sören: Genau.
Sören: Man muss dazu sagen, dass ich glaube, für den Großteil der Unternehmen ist es
Sören: gar nicht so wichtig, alle Services überall zu haben.
Sören: Es gibt halt so ein paar Brot und Butter digitalen Services, die man haben sollte.
Sören: Also halt verschiedene Datenbanken als Service und dann vielleicht noch sowas
Sören: wie, ja, ein Container-Service, vielleicht Kubernetes, der gemanagt ist und so weiter.
Sören: Also Amazon hat ja einen ganzen Warenkopf voll, eigentlich ein ganzes Supermarktregal
Sören: verschiedener Services bis zu dem Punkt, dass sie sich kaum noch von einem unterscheiden können.
Sören: Und ich denke nicht, dass die meisten Unternehmen all das brauchen,
Sören: weil das kann ich mir nicht vorstellen und wenn wir es schaffen würden,
Sören: auf europäischen Cloud-Proway dann die wichtigsten Services abzubilden,
Sören: dann hätten wir schon viel gewonnen, weil dann hätte man die Freiheit,
Sören: zu verschiedenen Anbietern zu wechseln.
Hans-Peter: Aber wo stehen wir denn da? Also was gibt es und was ist das eher Schwer ich.
Sören: Also, das, was am ehesten noch an, naja, das ist schwer zu sagen,
Sören: am ehesten an die Produktpalette von AWS rankommt in Europa,
Sören: wären so Anbieter wie Ionos, Stackit und dann gibt es noch Scaleway aus Frankreich,
Sören: die ziemlich viel im Angebot haben.
Sören: Aber das stimmt schon, das hatte ich ja eingangs erwähnt, dass wir diese fundamentalen
Sören: Basics wie Compute, Netzwerk, Storage,
Sören: sehr günstig und effizient zur Verfügung stellen können. Aber diese abstrakteren Services,
Sören: bei diesen Services sind wir einfach noch nicht auf dem Niveau.
Wolfgang: Muss man dazu sagen. Ich finde, das ist aber ein total spannender Punkt,
Wolfgang: den du da anführst zu hören, Denn so dieses Überangebot an einzelnen Services, die es bei AWS gibt,
Wolfgang: das verleitet natürlich auch dazu, dass man die alle nutzt.
Wolfgang: Also das ist ja oft so, wenn es eine riesen Auswahl gibt, dann verleitet das
Wolfgang: dazu, dass man das auch alles nutzt, wie wenn man jetzt, keine Ahnung,
Wolfgang: ganz normal programmiert.
Wolfgang: Da gibt es teilweise auch Leute, die nutzen ganz viele Bibliotheken und,
Wolfgang: um es jetzt mal vielleicht ein bisschen zu
Wolfgang: überspitzen, da nutzt man eine Mathematik-Bibliothek, um was zu addieren.
Wolfgang: Das ging eigentlich auch so irgendwie. Aber hey, jetzt gibt es hier irgendwie
Wolfgang: eine coole Bibliothek. Und so ist es bei AWS, finde ich aber auch.
Wolfgang: Und ich glaube, eine gute Handvoll robuster, gut skalierender Services würde
Wolfgang: sicherlich auch absolut ausreichen für fast alle Use Cases.
Wolfgang: Vielleicht gibt es natürlich Special Use Cases, da braucht man dann Service
Wolfgang: A, Service B oder da hat man einen großen Nutzen.
Wolfgang: Aber ich glaube, so ein Fundament, das wäre schon mal echt super,
Wolfgang: super ausreichend. Oder Hans-Peter?
Hans-Peter: Das wäre super. Ist aber natürlich, und jetzt setze ich mal meine Datenbrille
Hans-Peter: auf, für eine bestimmte Art von Projekten dann nicht ausreichend.
Hans-Peter: Ich bin ja vor allem im Daten- und KI-Bereich unterwegs und da ist die Struktur
Hans-Peter: der Projekte auch so, dass man die Business-Units, die das haben wollen,
Hans-Peter: sich eigentlich mit der Infrastruktur weniger beschäftigen wollen.
Hans-Peter: Die wollen gute KPIs in ihren Reports haben.
Hans-Peter: Die wollen am Ende hinsetzen ihre Daten haben.
Hans-Peter: Und wenn du denen sagst, okay, das müsste ich aber weitgehend erst mal selbst bauen,
Hans-Peter: ist das noch eine größere Hürde, glaube ich, als wenn du jemandem sagst,
Hans-Peter: okay, ich habe eh ein IT-Infrastruktur-Team und ich will ein verteiltes Kubernetes-Cluster
Hans-Peter: für meine Backend-Services.
Hans-Peter: Das können die sich, glaube ich, eher vorstellen als eine Data-Analytics-Unit,
Hans-Peter: die eher auf dem Business Outcome guckt und sagt, okay, ich will ja da bitte mein Deskport haben und.
Hans-Peter: Da ist echt noch ein relativ großes Gap.
Hans-Peter: Es gibt natürlich auch souveräle Lösungen, die zum Teil auch ein bisschen InnoVex-Verbindung haben.
Hans-Peter: Wir haben einen Partner, die nennen sich Stackable.
Hans-Peter: Die haben einen eigenen Stackabout für Data Lakes und BI auf der Cloud.
Hans-Peter: Das gab es oder gibt es auch bei Jonas.
Hans-Peter: Aber so richtig nativ haben, da ist es noch relativ rudimentär.
Hans-Peter: Stackit hat dort Angebote, ja.
Hans-Peter: Aber es ist, glaube ich, eine andere Geschichte, ein komplexes Data Warehouse
Hans-Peter: mit richtig vielen Daten zu migrieren versus ein paar VMs und ein paar Services von A nach B.
Hans-Peter: Und da ist so ein bisschen was zu tun tatsächlich.
Hans-Peter: Also da würde es mir aktuell noch schwerfallen, einem kleineren Unternehmen
Hans-Peter: zu sagen, nimm da die Open-Source-Variante, wenn du eh noch sehr weit weg bist von deinem Business.
Hans-Peter: Politisch halte ich es für super wichtig, dass wir da hinkommen.
Hans-Peter: Also wir, ich glaube, wir hatten im Vorfeld schon gesagt, das Thema wird jetzt hier die...
Hans-Peter: Den Podcast sprengen, aber es ist natürlich dann nochmal multipliziert,
Hans-Peter: wenn du in Richtung KI denkst,
Hans-Peter: wo einfach die großen Modelle aktuell nur sehr, sehr, sehr limitiert,
Hans-Peter: souverän oder in Europa existieren.
Hans-Peter: Deshalb war meine Fortsetzung, da ist die Diskrepanz noch größer,
Hans-Peter: ist aber glaube ich nochmal Thema für einen eigenen Podcast.
Sören: Ja, wo du gerade Data-Produkte angesprochen hast bei zum Beispiel Stackit.
Sören: Ich habe neulich einen Kollegen dazu beraten. Er wollte halt einen Demonstrator
Sören: für einen Kunden aufbauen.
Sören: Da ging es halt so um mein Data Lake House und hat mich gefragt,
Sören: ob ich da irgendwas kenne von unseren Partnern, das gemanagt ist.
Sören: Ich musste ihm Ende Januar noch sagen, nein, da gibt es leider nichts,
Sören: außer du kannst dir mal Stackable anschauen.
Sören: Und jetzt, ich glaube Mitte Februar, hatte Stackable tatsächlich ein Produkt
Sören: in der Open Beta, soweit ich gesehen habe.
Sören: Und ob das nicht sein Use Case genau abdecken würde.
Sören: Also auch da, es entwickelt sich wahnsinnig schnell,
Sören: bei deutschen Cloud-Anbietern,
Sören: Aber natürlich ist das halt alles gerade noch am Entstehen und es wird demnächst
Sören: halt noch mehr geben, denke ich, auch in diese Richtung.
Wolfgang: Aber was können dann Unternehmen machen, um da gut aufgestellt zu sein und um
Wolfgang: vielleicht auch das Ganze selbst so ein bisschen voranzutreiben?
Wolfgang: Also lohnt es sich jetzt, wenn ich ein Unternehmen bin, dass ich mir mal die
Wolfgang: europäischen oder deutschen Angebote schon mal anschaue und vielleicht da mal,
Wolfgang: weiß nicht, mal ein erstes Projekt vielleicht mal starte, obwohl ein Großteil
Wolfgang: meiner ganzen Services noch jetzt vielleicht auch bei,
Wolfgang: weiß nicht, beim großen Hyperscaler läuft?
Wolfgang: Lohnt es sich vielleicht dann trotzdem mal zweigleisig zu fahren und wenn es
Wolfgang: was Isoliertes gibt, da mal vielleicht ein Projekt zu machen,
Wolfgang: um da auch mal eigene Erfahrungen auch zu sammeln.
Wolfgang: Und ich meine, die europäischen Anbieter, die ihr jetzt schon genannt habt,
Wolfgang: Ionors und Stackit, die brauchen natürlich auch eine Auslastung,
Wolfgang: damit es sich lohnt, das Ganze weiterzuentwickeln.
Wolfgang: Also man kann ja schlecht jetzt warten, die nächsten fünf oder zehn Jahre,
Wolfgang: bis da so ein full-fledged Angebot entstanden ist und sagt, ja, jetzt gefällt es mir.
Wolfgang: Jetzt habt ihr alle Features, die man vielleicht gar nicht braucht,
Wolfgang: aber jetzt gehe ich zu euch rüber. Jetzt habt ihr bewiesen, dass ihr das könnt.
Wolfgang: Ich meine, das Angebot, was es da heute gibt, das ist ja auch schon funktional.
Wolfgang: Fehlen vielleicht noch ein paar Features hier, ein paar Features da,
Wolfgang: aber was es gibt, das funktioniert ja auch schon.
Sören: Wenn es definierte, also technologisch gut abgegrenzte Projekte innerhalb eines
Sören: Unternehmens gibt und man sieht, dass die deutschen oder europäischen Cloud-Toster
Sören: dort alles abdecken, warum nicht?
Sören: Also klar, so ein, wie soll ich sagen, sehr in sich gescopetes Projekt,
Sören: also auch von den Kosten, von der Dauer her,
Sören: sollte man sich überlegen, natürlich, für eine komplette Migration,
Sören: also dieses zweigleisig Fahren,
Sören: je länger das dauert, umso teurer wird das natürlich auch. Ja, genau.
Sören: Also was man als Unternehmen jetzt machen kann, ist tatsächlich einfach mal
Sören: in Inventur gehen, also sich die Services,
Sören: die Architektur anschauen, die die digitale Infrastruktur ausmachen und überlegen
Sören: oder hinterfragen, muss das dann wirklich ein Service bei AWS sein?
Sören: Ist es denn wirklich günstiger als zum Beispiel auf einem EU-Provider?
Sören: Wie sieht es da mit der Zugreifbarkeit aus? Also sind meine Daten verschüllt?
Sören: Habe ich den Schlüssel und nicht der Anbieter?
Sören: Solche Fragen kann man mal stellen und überlegen, wie man dort aufgestellt ist.
Sören: Es gibt auch einen Online-Fragebogen, der ist von Suse, ist kostenlos,
Sören: ist halt in zehn Minuten zu machen.
Sören: Und das Ziel dort ist die Selbstbewertung, wie es denn um die digitale Souveränität aufgestellt ist.
Sören: Das basiert tatsächlich auf diesem Cloud-Souveränity-Framework der EU.
Wolfgang: Ja, cool.
Sören: Am Ende bekommt man eine Bewertung, auch anhand dieser acht verschiedenen Dimensionen
Sören: und ein paar Quick-Wins vorgeschlagen, was man direkt umsetzen oder tun kann.
Sören: Und das, finde ich, ist ein guter Startpunkt.
Wolfgang: Ja, das ist sehr spannend zu hören, denn das wäre jetzt auch noch meine Frage gewesen.
Wolfgang: Wir haben jetzt viel darüber gesprochen, was ist eigentlich digitale Souveränität?
Wolfgang: Wir haben über Hyperscaler gesprochen, wir haben über Anforderungen gesprochen
Wolfgang: und wir haben darüber gesprochen, dass es nicht darum geht, dass man sich jetzt
Wolfgang: irgendwie abschottet in seinem digitalen Silo irgendwie, sondern dass Kooperation etc.
Wolfgang: Ja schon auch wichtig ist, nur dass man eben Dinge bewusst tut.
Wolfgang: Und meine Frage wäre es natürlich gewesen, wie fange ich an?
Wolfgang: Also ich bin eine Firma, ich habe das gehört, das ist ein Thema,
Wolfgang: ich habe mich ein bisschen mit beschäftigt,
Wolfgang: aber wie fange ich jetzt an, ohne jetzt irgendwie in so einen Panikmodus zu
Wolfgang: verfallen und wie kann ich vor allem auch wirtschaftlich sinnvolle Entscheidungen treffen?
Wolfgang: Denn ich glaube, für mich ist hier auch so ein ganz großer Unterschied zwischen
Wolfgang: der privaten digitalen Souveränität und der digitalen Unternehmenssouveränität.
Wolfgang: Vielleicht packt man die Wörter in eine andere Reihenfolge, aber ich glaube,
Wolfgang: ihr wisst, was gemeint ist.
Wolfgang: Denn meine private digitale Souveränität, die ist auch zu einem großen Teil
Wolfgang: ideologisch getrieben, wo ich sage, okay,
Wolfgang: ich möchte vielleicht das Unternehmen nicht unterstützen, weil die machen vielleicht
Wolfgang: auch im Hintergrund irgendwie Geschäfte mit, weiß nicht, mit Militär und das
Wolfgang: finde ich nicht gut, weil ich ein Pazifist bin.
Wolfgang: Also ich glaube, bei vielen Leuten ist das natürlich eine starke Motivation.
Wolfgang: Dann zu einem deutschen E-Mail-Provider zu wechseln oder zu Open Office statt
Wolfgang: Microsoft Office und so weiter.
Wolfgang: Aber für ein Unternehmen...
Wolfgang: Da sollte hoffentlich Ethik und Moral etc. auch eine Rolle spielen,
Wolfgang: aber die Wirtschaftlichkeit, die ist natürlich auch super, super wichtig,
Wolfgang: denn wenn ich ethisch total gute Entscheidungen treffe, aber dann mein Business
Wolfgang: nicht mehr funktioniert, weil ich merke, oh,
Wolfgang: ich brauche jetzt aber die Technologie, ich habe die jetzt hier aber nicht,
Wolfgang: dann funktioniert es natürlich auch nicht.
Wolfgang: Und da ist das vielleicht ja auch ein ganz guter Startpunkt,
Wolfgang: mal dieser Fragebogen und natürlich auch diese Dokumentation zu diesem,
Wolfgang: ich versuche es mal auszusprechen, Cloud-Souveränity-Framework.
Sören: Perfekt.
Wolfgang: Oder so ähnlich. Oder wie siehst du das, Hans-Peter?
Hans-Peter: Genau, ich wollte nur eines noch ergänzen, also ich sehe in diese zwei Bereiche,
Hans-Peter: ich würde es aber nochmal trennen in drei.
Hans-Peter: Also das Private, wo du aufgrund der eigenen Überzeugung dich entscheidest,
Hans-Peter: dann eben generell Business.
Hans-Peter: Und das Dritte ist natürlich der öffentliche Bereich oder der Bereich Behörden
Hans-Peter: oder Bereich, wo es eben auch um nationale Sicherheit und ähnliches geht.
Hans-Peter: Also wo eben über Regulatoren, Gesetzgebung, Vorgaben klar ist,
Hans-Peter: das muss souverän entwickelt werden. Das ist, glaube ich, nochmal ein dritter
Hans-Peter: Bereich, wo Entscheidungen dann anders getroffen werden.
Hans-Peter: Also im mittleren Bereich ist es im Prinzip der Start, eine Strategie,
Hans-Peter: die dir überlegt, okay, was ist eigentlich mein Ziel?
Hans-Peter: Was motiviert mich und was wären dann erste Schritte und Möglichkeiten,
Hans-Peter: in die Richtung zu kommen? In dem nächsten Bereich, da sind die Vorgaben von außen.
Hans-Peter: Oder auch sinnvollerweise, es gibt halt klare Vorgaben und, John hat es ja schon
Hans-Peter: erwähnt, Ausschreibungsbedingungen zum Beispiel, die auf diesem Framework dann auch basieren.
Wolfgang: Ja, das ist ein guter Punkt. Und ich glaube, das verlinken wir natürlich auch,
Wolfgang: also diesen Link zum Framework und Sören, den von dir angesprochenen Test von
Wolfgang: Suse, den verlinken wir dann natürlich auch.
Wolfgang: Zum Schluss habe ich noch eine Frage.
Wolfgang: Wir müssen natürlich auch über den Porzellan-Elefanten sprechen,
Wolfgang: der bei uns im Raum sitzt, denn wenn wir über digitale Souveränität sprechen
Wolfgang: im Unternehmenskontext,
Wolfgang: dann dürfen wir natürlich nicht nur über Cloud-Infrastruktur sprechen,
Wolfgang: die sicher wichtig ist, sondern wir müssen zumindest kurz auch über das große
Wolfgang: Thema der Stunde und das große Trendthema sprechen, KI.
Wolfgang: Für viele Unternehmen mittlerweile sehr, sehr wichtig, entweder weil es evaluiert
Wolfgang: wird oder weil es tatsächliche Use Cases gibt, die damit abgewickelt werden.
Wolfgang: Wenn wir über KI sprechen, sprechen wir, da haben wir die Analogie zum Hyperscaler,
Wolfgang: über eine kleine Handvoll Anbieter, die es so gibt.
Wolfgang: OpenAI beispielsweise, Anthropic, Google noch, genau, mit Gemini natürlich,
Wolfgang: die drei großen vielleicht, dann vielleicht noch einige so in der zweiten Reihe,
Wolfgang: Mistral aus Europa, aus Frankreich, glaube ich, oder?
Wolfgang: Und wir haben natürlich auch in China entsprechende Anbieter.
Wolfgang: Aber das ist doch dann sicherlich auch ein Thema,
Wolfgang: denn es gibt ja diese ganzen Memes, wo es um so coole KI-Startups und coole
Wolfgang: KI-Produkte geht und dann sieht man, dass man dem Produkt so die Maske runterzieht
Wolfgang: und drunter ist dann die OpenAI-API oder eine beliebige andere API.
Wolfgang: Das heißt, für viele Unternehmen ist es natürlich schon unternehmenskritisch,
Wolfgang: dass sie sowas nutzen können.
Wolfgang: Und was bedeutet denn jetzt für so eine Firma die Frage nach digitaler Souveränität was?
Wolfgang: Hans-Peter, ich gucke in deine Richtung. Du bist hier bei uns in der Runde der AI-Guy.
Hans-Peter: Wie gesagt, eigentlich wäre das ein eigener Podcast.
Hans-Peter: Ich glaube, in diesem Bereich ist es tatsächlich eine politische Geschichte,
Hans-Peter: wo auch der Wille wichtig ist, wo ich aber persönlich das Spielfeld aber auch nicht so sehe.
Hans-Peter: Ja, also das ist so groß, dass es quasi wirklich gewollt werden muss.
Hans-Peter: Auf der anderen Seite haben wir dann aber auch entsprechende Rahmenbedingungen.
Hans-Peter: Die ganze Art und Weise, wie jetzt gefördert wird und so weiter,
Hans-Peter: ist der Innovationsgeschwindigkeit dann auch nicht zuträglich so.
Hans-Peter: Ich glaube, es ist aktuell maximal undurchsichtig, was eigentlich passiert oder
Hans-Peter: passieren wird, weil es sehr große Wetten gibt,
Hans-Peter: die zum Teil nicht mehr rational nachvollziehbar sind,
Hans-Peter: die aber tatsächlich einfach Wetten sind, die in die eine oder andere Richtung gehen können.
Hans-Peter: Und das ist dann wirklich fast eine Sache von Glauben und nicht Wissen.
Hans-Peter: Also wir in Europa sind jetzt die Skeptiker und aus dieser Sicht ist das Investment,
Hans-Peter: das da gemacht wird einfach so gigantisch, dass es selbst,
Hans-Peter: den vereinten europäischen Kräften extrem schwierig wäre, das nachzubauen,
Hans-Peter: weil selbst die USA eigentlich nicht mal die elektrische Energie haben und auch
Hans-Peter: möglicherweise gar nicht in der Lage sind,
Hans-Peter: die bis dahin bereitstellen, die benötigt wäre, um die ganzen Datacenter zu
Hans-Peter: betreiben, die mittlerweile in Planung sind.
Hans-Peter: Das ist relativ absurd in dem Sinne, dass sich die Frage, können wir das auch,
Hans-Peter: sich gar nicht stellt, weil es gar nicht klar ist, ob die das wirklich am Ende können.
Hans-Peter: Und der Abstand einfach so groß ist, dass es eben unrealistisch ist.
Hans-Peter: Letztlich sollten wir aber trotzdem alles dran tun, hier zumindest in Richtung
Hans-Peter: Souveränität zu kommen, das heißt Entscheidungsfreiheiten zu haben.
Hans-Peter: Das heißt, wir sollten investieren auf der privaten wirtschaftlichen Seite und
Hans-Peter: auch auf der EU oder oder auf der Förderebene, wobei ich, wie gesagt,
Hans-Peter: immer die Befürchtung habe,
Hans-Peter: dass das ein fundamentaler Nachteil ist, weil das einfach viel zu langsam ist,
Hans-Peter: diese Art von Innovation.
Hans-Peter: Ich bin wieder ein Freund dessen, dass wir sagen, okay, auf der Modellebene
Hans-Peter: haben wir eh nichts mehr mitzumelden.
Hans-Peter: Wir haben aber die tollen industriellen Daten und wir machen jetzt einfach irgendwie
Hans-Peter: nur noch Plattformen und kleine Modelle und das ist so ein bisschen,
Hans-Peter: wir geben auf und haben nicht so viel mit Souveränität zu tun.
Hans-Peter: Die andere Seite ist aber, wir haben diese Daten aus der Industrie und wir haben
Hans-Peter: diese Leute, das heißt, wir sollten auch andere Wege gehen, das ist quasi beides.
Hans-Peter: Sollten das da einen nicht lassen.
Hans-Peter: Und das andere trotzdem tun und unsere eigenen Sweet-Spots da finden.
Hans-Peter: Und das ist vielleicht dann nicht das nächste große Modell, sondern eben die
Hans-Peter: Art und Weise, wie es eingesetzt wird.
Hans-Peter: Also man kann sehr schöne Dinge drumherum bauen. Ich glaube,
Hans-Peter: die Innovation, die gerade stattfindet im Bereich KI, ist auch gar nicht mehr
Hans-Peter: so essenziell in den Modellen selbst.
Hans-Peter: Also da gibt es große Fortschritte und die können auch noch disruptiv sein.
Hans-Peter: Die Geschwindigkeit der Verbesserung nimmt aber aus meiner Sicht ab.
Hans-Peter: Und vieles, was passiert, auch bei den Anbietern, ist eigentlich das Drumherum.
Hans-Peter: Und das können wir auch. mit dem Kavit und dem Nachteil, wir haben halt das Modell dann nicht.
Hans-Peter: Ja, also das ist wie das Bild, das du gerade gezeigt hast.
Hans-Peter: Es ist halt dann am Ende im Worst Case nur ein Wrapper um etwas,
Hans-Peter: was eben woanders herkommt.
Hans-Peter: Und die Gefahr ist natürlich groß.
Hans-Peter: Das heißt, man muss gucken, dass man diesen, dass man schaut,
Hans-Peter: wie kann ich mit dem, also welche anderen Wege kann ich gehen?
Hans-Peter: Brauche ich für jeden Use Case das große Modell ja, das ist das eine und also wie gesagt große.
Hans-Peter: Große Fragezeichen an meiner Stelle da.
Hans-Peter: Weil,
Hans-Peter: Gerade in dem Drumherum-Bauen müssen wir auch Schritt halten und das können
Hans-Peter: wir nur, wenn wir die KI so einsetzen, wie sie jetzt da ist und da kommt sie halt vor allem aus USA.
Hans-Peter: Das sollte uns also nicht hindern, dort zu investieren und Wissen aufzubauen.
Hans-Peter: Und auf der anderen Seite haben wir die Abhängigkeit und wir sollten alles Mögliche
Hans-Peter: tun, um diese zu vermindern, unabhängig davon, ob das jetzt die USA ist oder nicht.
Hans-Peter: Also Abhängigkeit von Großkonzernen ist halt generell schwierig.
Hans-Peter: Genau, und China nützt zum Zeitpunkt natürlich auch nur begrenzt was.
Hans-Peter: Diese Modelle, die da kommen, die sind super nützlich.
Hans-Peter: Sollte man sich anschauen, sind Open Rates, kann man wahrscheinlich auch relativ
Hans-Peter: mit entsprechenden Guardrails auch relativ souverän einsetzen,
Hans-Peter: aber es ist natürlich keine Souveränität, weil wir bauen die nicht selbst.
Hans-Peter: Und ich glaube, dass die Motivation in China, dass diese Modelle jetzt aktuell
Hans-Peter: kostenlos und mit Open Rates uns zur Verfügung gestellt werden, dass wir.
Hans-Peter: Wir da nicht globalen Altruismus unterstellen sollten, warum das so ist,
Hans-Peter: sondern da sind natürlich auch eigene Interessen dahinter, warum diese Modelle uns gegeben werden.
Wolfgang: Ja, natürlich. Ich glaube, das muss man sich immer klar machen.
Wolfgang: Alles hat seinen Preis. Und genau wie wir schon vor 10, 15 Jahren gesagt haben,
Wolfgang: wenn du im Internet irgendwelche coolen Sachen umsonst bekommst,
Wolfgang: E-Mail, Cloud-Speicher als Privatperson etc., naja, dann bist du halt der Preis
Wolfgang: oder deine Daten und ich glaube, bei so Modellen ist es auch so.
Wolfgang: Danke für deine Einschätzung, Hans-Peter. Und ja, ich gebe dir recht,
Wolfgang: wir sollten da mal einen Deep Dive machen und ich fände es auch mal spannend,
Wolfgang: da im Detail mal drüber zu sprechen,
Wolfgang: wie sieht es denn eigentlich aus und ist der Zug komplett abgefahren oder ist
Wolfgang: er nur vielleicht auf eine andere Straße abgebogen und wir sehen hier doch nicht, noch irgendwas,
Wolfgang: weil die Vorstellung einer Zukunft, in der es nur drei Unternehmen gibt,
Wolfgang: die so die Hand drüber haben über KI-Technologie, die ist für so einen Science-Fiction-Fan
Wolfgang: für mich doch eine Spur zu.
Wolfgang: Dystopisch und da würde ich gerne auf jeden Fall mal im Detail drüber sprechen,
Wolfgang: auch über so Themen wie ja, was hat es jetzt eigentlich mit Open-Source- Modellen
Wolfgang: auf sich, du hattest das ja auch schon gerade gesagt,
Wolfgang: aber ja, lass uns das auf jeden Fall mal machen, aber so zur Einordnung fand
Wolfgang: ich das auf jeden Fall gut, da mal drüber zu sprechen.
Wolfgang: Ja, ich würde sagen, dann haben wir doch jetzt das Wesentliche besprochen,
Wolfgang: digitale Souveränität, was ist es, warum ist es wichtig und was kann man denn
Wolfgang: tun, um wirklich die Souveränität zu bewahren für sich als Unternehmen.
Wolfgang: Was ist denn für euch vielleicht so das Fazit von unserem Gespräch oder vielleicht
Wolfgang: auch so generell zum Thema?
Wolfgang: Sören, magst du vielleicht anfangen?
Sören: Ja, gerne. Also das Thema ist extrem vielschichtig, komplex und anstatt vor
Sören: diesen ganzen verschiedenen Aspekten in eine Schockstarre zu verfallen, ist es, glaube ich, gut,
Sören: denselben Ansatz zu fahren, wie ich den Unternehmen anraten würde.
Sören: Einfach mal in Inventur gehen, gucken, ob man alle Services, die man so hat,
Sören: auch wirklich benutzt oder ob es halt auch vielleicht möglich wäre,
Sören: das irgendwo anders hin zu migrieren, wo man eher sicher sein kann,
Sören: dass das nach EU-Recht zum Beispiel gehandhabt wird.
Sören: Vielleicht fallen ja auch ein paar Abos raus, die man überhaupt nicht mehr braucht.
Sören: Hätte man auch schon was gewonnen. Genau, das wäre halt so ein Ansatzpunkt von mir.
Wolfgang: Dankeschön. Hans-Peter, was ist dein Fazit?
Hans-Peter: Genau, also ich würde sagen, jeder muss es auf jeden Fall für sich bewerten
Hans-Peter: und immer wieder auch neu bewerten, weil es tut sich ja wirklich viel auch in Europa.
Hans-Peter: Also Stackit baut wirklich massiv aus, Jonas ist da dran.
Hans-Peter: Wir sind ja auch entsprechende Partner mit den Anbietern. Denn da tut sich wirklich
Hans-Peter: viel und ist auch qualitativ gut, auch wenn auch eine gute Strecke zu tun ist.
Hans-Peter: Das heißt, wie Sören sagt, Inventur machen, bewerten, aber das auch kontinuierlich
Hans-Peter: tun, weil alles ist in Bewegung.
Hans-Peter: Und nächstes Jahr kann sich das schon wieder ganz anders darstellen.
Hans-Peter: Und wenn ich das sage, dann fällt mir auf, das kann natürlich technologisch,
Hans-Peter: das kann aber natürlich auch schon wieder geopolitisch sein.
Hans-Peter: Es sind einfach, wie wir festgestellt haben, mehrschichtige Fragestellungen,
Hans-Peter: wo die verschiedenen Schichten in Bewegung sind.
Hans-Peter: Also die Rahmenbedingungen, die technologischen Möglichkeiten,
Hans-Peter: alles bewegt sich gerade. und es ist einfach ein Beides das Thema,
Hans-Peter: mit dem wir uns beschäftigen müssen.
Wolfgang: Oh ja, das auf jeden Fall. Mir wurde heute mal wieder klar,
Wolfgang: dass es halt echt gar kein Schwarz-Weiß-Thema ist,
Wolfgang: sondern dass es super viele Zwischentöne gibt beim Thema digitale Souveränität
Wolfgang: und dass es halt auch nicht den richtigen oder den falschen Weg gibt,
Wolfgang: sondern letztendlich nur den individuellen Weg für eben halt ein Unternehmen
Wolfgang: und der muss erarbeitet werden, da muss man analysieren,
Wolfgang: da muss man abwägen und vor allem,
Wolfgang: man muss sich erstmal damit beschäftigen und verstehen, um was es eigentlich geht und ich glaube,
Wolfgang: das kann auch ein sehr spannender Weg einfach sein für ein Unternehmen.
Wolfgang: Sören Hans-Peter, mir hat es super Spaß gemacht. Vielen Dank für eure Zeit und
Wolfgang: für eure Fachexpertise.
Wolfgang: Ich bin sehr gespannt, wie es weitergeht mit dem Thema, denn ich glaube,
Wolfgang: Hans-Peter, da bin ich ganz bei dir, in einem Jahr wird es anders aussehen.
Wolfgang: Spannend ist aber wie, das wissen wir noch nicht. Ich habe extra gerade mal
Wolfgang: in meine Kristallkugel reingeschaut.
Wolfgang: Die ist aber ziemlich trüb. Vielleicht muss ich sie auch mal ein bisschen polieren.
Wolfgang: Die hat mir auf jeden Fall nichts gezeigt.
Wolfgang: Insofern bleibt mir nichts anderes übrig, als abzuwarten und zu schauen, was passiert.
Wolfgang: Danke, dass ihr da wart. Vielen Dank.
Hans-Peter: Vielen Dank für die Einladung.
Wolfgang: Die nächste Folge von Digital Future kommt bald. Und bis dahin,
Wolfgang: macht's gut und bleibt neugierig.
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